Die Mischung macht den Erfolg beim VR-Speedway-Day

 

Mit dem Sieg von Ralf Baumann und Jürgen Jucknies in der Paarwertung des Old-Boy-Cups endete ein herrlicher Tag im Güstrower Speedwaystadion, bei dem nicht nur der Sport im Mittelpunkt stand.

Schon am Vormittag wurde mit den vielen Ständen, die von verschiedenen Abteilungen des ADAC aufgebaut wurden, deutlich, dass der MC Güstrow einen starken Partner an seiner Seite hat. Den Besuchern wurden besondere Erlebnisse, wie zum Beispiel das Fahren mit den Segways oder das Ausprobieren des Überschlagsimulators geboten und natürlich jede Frage zu den Angeboten des Automobilclubs beantwortet. Auch die Feuerwehr zeigte in Zusammenarbeit mit dem DRK ihre Einsatzbereitschaft und rettete in einer Übung eine in einem Pkw verunfallte Person.

Insgesamt nutzten mehrere Tausend Besucher die Gelegenheit, sich, Dank der Unterstützung der Volks- und Raiffeisenbank bei freiem Eintritt, am Feiertag bestens unterhalten zu lassen. Zur Freude der Kinder war wieder an die Hüpfburg, das Karussell, eine Losbude und auch das Schminken gedacht worden. Schon gegen Mittag wurden die Jüngsten beim Fahrradspeedway kräftig angefeuert und so siegten in den fünf Altersklassen: Paul Ebensing, Celine Mörke, Maximilian Lange, Alek Hameister und Florian Schwartz.

Am Nachmittag bestimmten dann die Oldies und der Nachwuchs das sportliche Geschehen. Bereits bei der Vorstellung des Fahrerfeldes war die Anspannung spürbar. Die Güstrower Driftkids präsentierten sich ihrem Publikum und zeigten ihre Fortschritte sowohl in der PW 50 Klasse als auch bei den 80er. Gerade beim Driften auf der kleinen Bahn kämpften alle mit vollem Einsatz.

In den 15 Vorläufen der Speedway-Oldies setzten sich aus dem großen Feld der 10 Paare Andreas Mieser / Reimar Schwinkendorf, Maik Ebensing / Michael Wittich, Roland Saß und Udo Bobzin und natürlich die späteren Sieger durch. Vorher beraubte sich schon der Mitfavorit Thomas Diehr aller Chancen. Zuerst fiel er mit Maschinenschaden aus, später fuhr er ins Band und überzog bei der anschließenden Aufholjagd, so dass er zu Boden musste. Allerdings konnte er das mit einem Lächeln wegstecken. Insgesamt musste jedes Paar dreimal auf die Bahn, bevor die Halbfinals zusammengestellt werden konnten. Diese beiden Läufe wurden zur sicheren Beute von Roland Saß / Udo Bobzin sowie Ralf Baumann / Jürgen Jucknies. Über den Sieger entschied aber nur das Finale und dieser Endlauf war wirklich sehenswert. Sowohl Ralf Baumann, der den besseren Start erwischte, als auch Roland Saß zeigten Rennübersicht wie in ihren besten Zeiten. Von der Spitze weg zog Ralf Baumann seine Linie und nur einmal sah es so aus, als wenn der anstürmende Roland Saß den Griff findet, um noch vorbeizuziehen. Am Ende blieb auch Jürgen Jucknies vor seinem Kontrahenten und so waren die beiden gemeinsam bei diesem Paarrennen des Speedway-Oldies erfolgreich.

Gunnar Mörke

 

zurück